Berufsunfähigkeit Long Covid

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Zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Long Covid?

Veröffentlich am:

26. Oktober 2026

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Das Wichtigste in Kürze

  • Long Covid kann eine Berufsunfähigkeit verursachen, wenn Beschwerden wie Fatigue, Konzentrationsstörungen oder Belastungsintoleranz die berufliche Leistungsfähigkeit erheblich einschränken.
  • Bei vielen Berufsunfähigkeitsversicherungen besteht ein Leistungsanspruch, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können.
  • Entscheidend sind nicht allein die Diagnose, sondern die konkreten gesundheitlichen Einschränkungen, die Anforderungen Ihres bisherigen Berufs und die vereinbarten Versicherungsbedingungen.
  • Da Long-Covid-Beschwerden medizinisch nicht immer eindeutig nachweisbar sind, kommt es bei der Leistungsprüfung häufig zu Schwierigkeiten.
  • Ein spezialisierter Anwalt kann Sie bei der Antragstellung unterstützen, eine Ablehnung überprüfen und Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung durchsetzen.

Long Covid und Berufsunfähigkeit: Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Long Covid kann die berufliche Leistungsfähigkeit erheblich einschränken. Chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder eine verminderte Belastbarkeit machen es Betroffenen oft unmöglich, ihren bisherigen Beruf wie gewohnt auszuüben.

Doch wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Long Covid? Grundsätzlich kann die Erkrankung einen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente begründen. Entscheidend sind jedoch nicht allein die Diagnose, sondern die konkreten gesundheitlichen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf den Beruf.

Da sich typische Long-Covid-Beschwerden medizinisch nicht immer eindeutig nachweisen lassen, kommt es bei der Leistungsprüfung häufig zu Schwierigkeiten.

Was ist Long Covid?

Was ist Long Covid

Long Covid bezeichnet gesundheitliche Beschwerden, die länger als vier Wochen nach einer Corona-Infektion bestehen bleiben, erneut auftreten oder sich neu entwickeln. Halten die Beschwerden mindestens zwölf Wochen an und lassen sich nicht durch eine andere Erkrankung erklären, spricht man in der Regel von einem Post-Covid-Syndrom.

Long Covid kann verschiedene Organsysteme betreffen und sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Zu den häufigsten Beschwerden gehören:

  • Starke körperliche und geistige Erschöpfung (Fatigue)
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen (Brain Fog)
  • Verschlechterung der Symptome nach Belastung (PEM)
  • Atemnot und eingeschränkte Belastbarkeit
  • Herzrasen und Kreislaufprobleme
  • Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Schlafstörungen und nicht erholsamer Schlaf
  • Schwindel und neurologische Beschwerden

In manchen Fällen entwickelt sich auch das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS), das mit einer besonders starken Belastungsintoleranz verbunden ist.

Nicht jeder Betroffene wird durch Long Covid berufsunfähig. Bei schweren oder lang anhaltenden Beschwerden kann die Erkrankung jedoch einen Anspruch auf Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung begründen.

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Kann Long Covid eine Berufsunfähigkeit auslösen?

Ja, Long Covid kann eine Berufsunfähigkeit im versicherungsrechtlichen Sinne verursachen. Wenn die gesundheitlichen Folgen einer Corona-Infektion Ihre berufliche Leistungsfähigkeit dauerhaft einschränken, kann ein Anspruch auf Leistungen aus der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung bestehen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Sie grundsätzlich vor den finanziellen Folgen, wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aufgrund einer Erkrankung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben können. Dabei ist es unerheblich, um welche Krankheit es sich handelt. Auch gesundheitliche Einschränkungen durch Long Covid, Post Covid oder das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) können daher einen Versicherungsfall darstellen.

Die gesetzliche Grundlage bildet § 172 Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Danach gilt als berufsunfähig, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund einer Krankheit, Körperverletzung oder eines mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.

Entscheidend ist somit nicht allein die Diagnose Long Covid, sondern wie stark sich die Beschwerden auf Ihre konkrete berufliche Tätigkeit auswirken. Welche Voraussetzungen für die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente erfüllt sein müssen, richtet sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Wann liegt bei Long Covid eine Berufsunfähigkeit vor?

Bei vielen privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen liegt eine Berufsunfähigkeit vor, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Diese Regelung gilt grundsätzlich auch bei Long Covid. Entscheidend sind jedoch immer die konkreten Bedingungen Ihres Versicherungsvertrags.

Damit Sie bei Long Covid Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente haben, müssen insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Gesundheitliche Beeinträchtigung: Sie leiden infolge von Long Covid beispielsweise unter starker Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsstörungen oder anderen gesundheitlichen Beschwerden.
  • Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit: Die Erkrankung verhindert, dass Sie bestimmte Aufgaben Ihres bisherigen Berufs weiterhin oder im erforderlichen Umfang ausüben können. Entscheidend sind die tatsächlichen Auswirkungen auf Ihren Berufsalltag.
  • Erreichen des vereinbarten Berufsunfähigkeitsgrades: Bei vielen Versicherungen müssen Sie zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig sein. Dabei zählen nicht nur die zeitlichen Einschränkungen, sondern auch die Bedeutung der Tätigkeiten, die Sie krankheitsbedingt nicht mehr ausüben können.
  • Erfüllung der zeitlichen Voraussetzungen: Die gesundheitlichen Einschränkungen müssen voraussichtlich über den vertraglich vereinbarten Zeitraum bestehen oder die entsprechenden zeitlichen Voraussetzungen erfüllen.

Berufsunfähigkeit durch Long Covid: Warum der zuletzt ausgeübte Beruf entscheidend ist

Jürgen Wahl

Ob Long Covid zu einer Berufsunfähigkeit führt, hängt maßgeblich von Ihrer konkreten beruflichen Tätigkeit ab. Die Versicherung darf Ihre Leistungsfähigkeit grundsätzlich nicht allein anhand Ihrer Berufsbezeichnung beurteilen. Entscheidend ist, welche Aufgaben Sie vor Ihrer Erkrankung tatsächlich ausgeübt haben und welche Anforderungen damit verbunden waren.

Diesen Grundsatz hat auch der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 14. Dezember 2016 (Az. IV ZR 527/15) hervorgehoben. Maßgeblich ist grundsätzlich die zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit in ihrer Ausgestaltung zu gesunden Zeiten.

Gerade bei Long Covid ist diese individuelle Betrachtung wichtig. Denn Beschwerden wie Fatigue, Konzentrationsstörungen oder Belastungsintoleranz können sich je nach Beruf unterschiedlich stark auswirken. Die folgenden Beispiele verdeutlichen, worauf es bei der Beurteilung ankommt.

Beispiel: Long Covid bei einer kaufmännischen Angestellten

Eine kaufmännische Angestellte arbeitet täglich acht Stunden und bearbeitet komplexe Vorgänge, führt Kundengespräche, überwacht Termine und kontrolliert Dokumente. Nach einer Corona-Infektion entwickelt sie starke Konzentrationsstörungen und eine ausgeprägte Fatigue.

Sie kann sich nur noch kurze Zeit konzentrieren und benötigt bereits nach wenigen Arbeitsstunden längere Ruhepausen. An manchen Tagen ist eine berufliche Tätigkeit kaum möglich.

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nun entscheidend, ob sie ihre bisherigen Aufgaben dadurch zu mindestens 50 Prozent nicht mehr erfüllen kann. Dabei zählt nicht allein die Zeit, die sie noch am Schreibtisch verbringen kann. Auch ihre Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und die Fähigkeit, wesentliche Aufgaben zuverlässig zu erledigen, müssen berücksichtigt werden.

Beispiel: Long Covid bei einer Pflegekraft

Eine Pflegekraft muss Patienten versorgen, körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten übernehmen, Medikamente vorbereiten und in kritischen Situationen schnell reagieren können.

Leidet sie infolge von Long Covid unter Atemnot, Schwindel, starker Erschöpfung und Belastungsintoleranz, kann sie möglicherweise wesentliche Aufgaben ihres Berufs nicht mehr erfüllen.

Insbesondere wenn körperlich belastende oder sicherheitsrelevante Tätigkeiten nicht mehr zuverlässig ausgeführt werden können, kann dies für die Berufsunfähigkeit entscheidend sein. Maßgeblich ist, welchen Anteil und welche Bedeutung diese Aufgaben innerhalb der gesamten beruflichen Tätigkeit haben.

Beispiel: Long Covid bei Selbstständigen

Auch Selbstständige können aufgrund von Long Covid berufsunfähig werden. Allerdings ist die Prüfung bei ihnen häufig komplexer.

Ein selbstständiger Unternehmensberater muss beispielsweise Kundengespräche führen, anspruchsvolle Projekte bearbeiten, wichtige Entscheidungen treffen und regelmäßig geschäftlich reisen. Verhindern Fatigue und kognitive Störungen diese zentralen Aufgaben, kann ein Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente bestehen.

Bei Selbstständigen prüft die Versicherung unter Umständen zusätzlich, ob eine betriebliche Umorganisation möglich ist. Voraussetzung dafür sind entsprechende Regelungen in den Versicherungsbedingungen.

Dabei kommt es darauf an, ob Aufgaben tatsächlich umverteilt oder delegiert werden können und ob eine solche Umorganisation wirtschaftlich sinnvoll und zumutbar wäre. Die pauschale Behauptung der Versicherung, bestimmte Tätigkeiten könnten einfach an Mitarbeiter übertragen werden, reicht für eine abschließende Bewertung nicht aus.

Wie kann ein Anwalt für Berufsunfähigkeit bei Long Covid helfen?

Jürgen Wahl

Die Durchsetzung von Ansprüchen aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist häufig mit rechtlichen und medizinischen Herausforderungen verbunden. Gerade bei Long Covid erschweren die unterschiedlichen Symptome und schwankenden Krankheitsverläufe oftmals die Anerkennung der Berufsunfähigkeit. Ein spezialisierter Anwalt kann Sie dabei unterstützen, Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung geltend zu machen.

Zunächst prüft der Anwalt Ihren Versicherungsvertrag und klärt, welche Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente erfüllt sein müssen. Dabei berücksichtigt er unter anderem die vereinbarte Definition der Berufsunfähigkeit, mögliche Verweisungsklauseln und Regelungen zur Leistungsdauer sowie zur rückwirkenden Zahlung.

Auch bei der Antragstellung kann anwaltliche Unterstützung sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass Ihre gesundheitlichen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf den Berufsalltag vollständig und nachvollziehbar dargestellt werden. Hierfür kann eine enge Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärzten und gegebenenfalls medizinischen Sachverständigen erforderlich sein.

Lehnt die Versicherung Ihren Leistungsantrag ab, kann ein Anwalt die Entscheidung und die zugrunde liegenden Gutachten überprüfen. Gerade bei schwer messbaren Beschwerden wie Fatigue, Brain Fog oder Belastungsintoleranz ist es wichtig, dass die medizinischen Feststellungen Ihre tatsächlichen Einschränkungen angemessen berücksichtigen.

Wir von der Berufsunfähigkeitshilfe unterstützen Sie bei der Kommunikation mit Ihrer Versicherung, prüfen mögliche Ablehnungsgründe und setzen berechtigte Ansprüche bei Bedarf auch gerichtlich durch. Dabei verbinden wir unsere rechtliche Erfahrung mit einer sorgfältigen Bewertung der vorhandenen medizinischen Unterlagen, um Ihre Berufsunfähigkeit nachvollziehbar darzulegen.

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FAQ

Ja, Long Covid kann grundsätzlich eine Berufsunfähigkeit verursachen und einen Anspruch auf Leistungen aus der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung begründen. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung Ihre berufliche Leistungsfähigkeit ausreichend stark und über den vertraglich vorausgesetzten Zeitraum einschränkt. Die Diagnose allein führt jedoch nicht automatisch zur Anerkennung einer Berufsunfähigkeit.

Nein, eine sechsmonatige Krankschreibung begründet nicht automatisch einen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit sind rechtlich unterschiedlich zu beurteilen. Entscheidend ist, ob Sie die Voraussetzungen Ihres Versicherungsvertrags erfüllen. Enthält Ihr Vertrag eine besondere Arbeitsunfähigkeitsklausel, können allerdings zusätzliche Leistungsansprüche bestehen.

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen wegen Long Covid ablehnt, sollten Sie zunächst das Ablehnungsschreiben und Ihre Versicherungsbedingungen prüfen lassen. Wichtig ist außerdem, ob Ihre gesundheitlichen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf Ihren Beruf ausreichend nachgewiesen wurden. Ein Anwalt für Berufsunfähigkeitsrecht kann die Ablehnungsgründe überprüfen und Sie dabei unterstützen, Ihre Ansprüche außergerichtlich oder gerichtlich durchzusetzen.

Die Anwaltskosten hängen unter anderem vom Gegenstandswert, dem Umfang der anwaltlichen Tätigkeit und der vereinbarten beziehungsweise gesetzlichen Vergütung ab. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, kann diese unter Umständen die Kosten der rechtlichen Auseinandersetzung übernehmen. Ob eine Kostenübernahme möglich ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Ja, auch bei schwankenden Beschwerden kann eine Berufsunfähigkeit vorliegen. Gerade bei Long Covid wechseln sich häufig Phasen stärkerer und geringerer Belastbarkeit ab. Entscheidend ist, wie sich die gesundheitlichen Einschränkungen insgesamt auf Ihre berufliche Leistungsfähigkeit auswirken und ob die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei müssen auch wiederkehrende Erschöpfungszustände und die Verschlechterung der Symptome nach Belastung berücksichtigt werden.

Für die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit sind insbesondere medizinische Unterlagen und eine genaue Beschreibung Ihrer beruflichen Tätigkeit wichtig. Ärztliche Befunde sollten Ihre gesundheitlichen Beschwerden und deren Auswirkungen auf Ihre Leistungsfähigkeit nachvollziehbar dokumentieren. Da Symptome wie Fatigue oder Konzentrationsstörungen nicht immer eindeutig messbar sind, kommt es besonders darauf an, die konkreten Einschränkungen im Berufsalltag verständlich darzustellen.

Ja, auch Selbstständige können bei Long Covid Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente haben. Entscheidend ist, ob sie ihre bisherige berufliche Tätigkeit aufgrund der Erkrankung im vertraglich festgelegten Umfang nicht mehr ausüben können. Je nach Versicherungsvertrag kann zusätzlich geprüft werden, ob eine zumutbare betriebliche Umorganisation möglich ist. Dabei müssen die tatsächlichen betrieblichen Möglichkeiten und die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit berücksichtigt werden.

Autor

Jürgen Wahl

Jürgen Wahl – Fachanwalt für Versicherungsrecht & Medizinrecht

Rechtsanwalt Jürgen Wahl ist Fachanwalt für Versicherungsrecht und Medizinrecht. Ein Tätigkeitsschwerpunkt seiner Kanzlei ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Er vertritt Versicherungsnehmer bundesweit bei BU-Leistungsanträgen, abgelehnten BU-Leistungen und Streitigkeiten mit Berufsunfähigkeitsversicherern.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag kann Texte und Bilder enthalten, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet wurden. Sämtliche Inhalte unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle.

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